Seasonal Roundup: Ibiza Bombs

Delivered... Posted by Beatportal | Scene | Wed 31 Aug 2011 8:56 am
With Ibiza's summer season hitting its peak, we figured that now is the perfect time to take stock of the season's hits. Hammered across the White Isle and nominated by you, the Beatport community, these are the tunes that defined the summer of 2011. Keep reading to check out 60 cuts that killed it this summer, from Maceo Plex, Green Velvet, Butch, Cassius, and more. Can we get a rewind?

Read more on Beatportal

Cesare vs Disorder means it

Delivered... RA - The Feed | Scene | Wed 31 Aug 2011 8:01 am
The Mean Records boss explains the origins of the label and talks about why the UK is one of the best places in the world for music.

Mit dem Mikrofon gegen die Stille

Delivered... Thomas Burkhalter | Scene | Wed 31 Aug 2011 7:00 am

Wir befinden uns im Jahr 2002: Der algerische Rap drückt mit Worten aus, was die Jugendunruhen in Algerien mit Gewalt demonstrieren. Die Kolonialsprache Französisch haben die meisten der über hundert Rap-Bands abgelegt. Sie nehmen in Algerisch kein Blatt vor den Mund und formulieren lautstark ihren Zorn.

Ourrad Rabah bei einem Auftritt in London. (zvg)

Ourrad Rabah bei einem Auftritt in London. (zvg)

«Seit Anfang der 90er-Jahre organisieren wir Nachmittagspartys, drehen den Ghettoblaster auf und imitieren Hip-Hop aus dem Westen. Wir stossen dabei auf Widerstand: Rap gilt als zu westlich und zu politisch. Raï, Cháabi, andalusische und kabylische Musik sind nur eine Seite von Algeriens Kulturlandschaft, die andere heisst Rap.» Ourrad Rabah, Sprachjongleur und Leader der Rapformation MBS (Le Micro Brise le Silence) kommt beim Interview in Basel mächtig in Fahrt. Er beendet das lange Gespräch mit dem Satz: «Ich möchte mich für die wachsenden Rapszenen in Algier und Oran einsetzen und vielleicht mal ein Aufnahmestudio einrichten.» Wir tauschen Adressen aus, er will mir Kassetten aus Algier senden. Dann verschwindet er und trumpft nach Mitternacht auf der Bühne mächtig auf: mit algerischer Wortkunst, mit globalen und lokalen Sounds.

Zwei Monate später liegen die Kassetten im Briefkasten. Das Cover jeder einzelnen Kassette ist aus Karton, schief kleben Siegelmarken auf den Tonträgern, was dem Hörer wohl signalisieren soll: du hörst ein Original, keine Raubkopie! Totenköpfe und Slogans wie «Jeunesse perdue», «Mafia Politique» und «Virus Rap Algérien» stehen da zu lesen, und die Protagonisten nennen sich Algerian Gangsta Rap, Diable Rouge, S.O.S., Intik, Hamma Boys, Double Kanon oder Brigade Anti-Massacre. Fast alle tragen sie Stirnbänder, Basketball-Shirts und Nike-Mützen und schauen finster in die Welt – nichts vom Lächeln, mit dem die Raï-Sänger ihre Hörerschaft gewinnen. Vieles scheint von den Musiksendern MTV und M6 abgeguckt. Pop bis Soul swingt, Dire Straits und andere Globalsounds klingen an. Die Soundqualität ist miserabel bis okay, und mitten im Lied wechselt die Seite von A nach B.

Double Kanon bei einem Auftritt. (zvg)

Double Kanon bei einem Auftritt. (zvg)

Algerischer Rap im Offside

Die Weltmusik-Industrie ist weit weg. Sie setzt auf den geschliffenen, auf den vermeintlich lokal geprägten Raï und ignoriert die Bestrebungen der jungen Rap-Generation seit Jahren fast ganz – zu westlich, zu wenig professionell, lautet der Konsens. Rap gilt als Ausdruck zunehmender Amerikanisierung und ist daher keiner Unterstützung wert. Rap ist MTV-Kultur, ist McWorld, ist Sinnbild einer verlorenen Jugend, die ihre lokale Identität und ihre Wurzeln leugnet. Will Weltmusik aber Realitäten abbilden, gehört algerischer Rap ins Repertoire. Zudem ist Rap in Algerien weit weniger sinnentleert als der US-Rap, der sich in den Charts tummelt. Und algerischer Rap hat weit mehr zu sagen als der gut vermarktbare Global-Raï der Superstars Khaled, Cheb Mami oder Faudel.

Während Raï seit den achtziger Jahren von einer lokal geprägten Musik zu einer globalen Allerweltsmusik zieht, entwickelt sich algerischer Rap in die Gegenrichtung. «Fragen Sie meine Produzenten», antwortet der in Frankreich geborene Raï-Jungstar Faudel auf die Frage, wie denn sein nächstes Album klingen werde. Faudel singt über die Liebe, dazu spielt eine Allerweltsmusik. Musik für jeden Geschmack, fremdgesteuert und ohne lokalen Bezug, formt nicht nur er: Raï strebt den Pop-Olymp an, in Zukunft droht allein sein orientalisierender Gesang übrig zu bleiben. Sting hat 1999 im Song Desert Rose, einem Duett mit dem Cheb Mami, exakt die Erfolgschancen dieses Rezeptes aufgezeigt – sieben Millionen Mal ging der Song immerhin über den Ladentisch.

Viele Rapper bezeichnen die Stars des Raï als inhaltlose Variété-Sänger. Sie mögen teilweise recht haben, vergessen aber, dass Raï-Sänger nie frei agierten, sondern meist die Zugpferde für andere waren: An ihren Konzerten in Kabaretts und an Hochzeiten sangen sie auf Kommando des Masters of Ceremony (Barrah), der in einer Art Versteigerung Liederwünsche und Widmungen des Publikums sammelte; im Studio in Algerien spielten sie, was der Produzent verlangte – ähnlich tun sie es vielleicht heute im Weltmarkt.

In Algerien waren Raï-Songs stets schnelllebig auf den Hörergeschmack ausgerichtet. Es zählte die Stimme des Sängers, die Musik war eher nebensächlich. Hinzu kam und kommt die Politik des kolonialen und entkolonisierten Algeriens, die politischen, sozialen und ökonomischen Bedingungen und Kontexte, die auf die Raï-Musiker und ihre Kunst einwirkten. Auch wenn Musiker eigenständige, unberechenbare Persönlichkeiten sind, zeigt ein Blick in die Geschichte Algeriens der letzten fünfzig Jahre doch deutlich, dass Raï- und Rap-Musiker komplett andere Handlungsspielräume gewährt worden sind.

Die ägyptische Sängerin Umm Kulthum. (zvg)

Die ägyptische Sängerin Umm Kulthum. (zvg)

Raï gilt als Kolonial-Folklore

Raï hatte von Geburt weg einen schweren Stand. Bereits sein Vorgängerstil Wahrani galt in den 50er- und 60er-Jahren als vom Kolonialismus pervertierte Folklore und wurde mit Sittenzerfall und Verwestlichung gleichgesetzt. Politisch strahlte die panarabische Idee des ägyptischen Präsidenten Nasser bis nach Algerien aus, musikalisch wurden ägyptische Stars wie Umm Kulthum und Mohammed Abd al-Wahab gefördert, gehört und imitiert. Mit den Sängerinnen («Sheikhas»), die an zwielichtigen Orten in Oran auch für Angehörige der französischen und spanischen Armee «Folklore Oranaise» sangen, wollte das offizielle Algerien gerade während dem Kolonialkrieg nichts zu tun haben. Die Sängerinnen galten als Objekte geheimer Freuden, die tanzten, tranken und sexuellen Affären nicht abgeneigt waren.

Nach der Unabhängigkeit 1962 war es vor allem der Politiker Houari Boumedienne, der sich prägend in die Musikszene einschaltete. Er, der sich mit seiner sozialistischen Einheitspartei (FLN) stark auf die Sowjetunion ausrichtete und für Algeriens wirtschaftliche Unabhängigkeit gegenüber dem Westen kämpfte, machte sich für eine «anständige» nationale Musik stark, die die nationale Einheit und Einigkeit betonen sollte. Er ernannte andalusische Kunstmusik zur Nationalmusik. Den Raï-Musikern, die für ein angenehmes Leben einstanden, Sittenkodexe missachteten und in steifem oranischem Akzent Liebesaffären besangen, waren Boumedienne und die marxistischen Theoretiker seines Regimes alles andere als gut gesinnt.

Raï wurde mit Auftrittsverboten belegt und hatte von TV, Radio und den Printmedien ignoriert zu werden. Boumediennes Algerien sollte kein «Mekka von Revolutionären» sein, die unkontrollierbare Raï-Musik schien da gefährlich. Dass die algerische Jugend Musik aus dem Westen hörte und Bands wie The Students, The New Clarks, Les Welcomes, Bee Gees, Led Zeppelin, Beatles, Johnny Halliday oder Charles Aznavour imitierten, störte das Regime weniger. Es waren die Erfolge des Raï bei der Jugend und die Doppeldeutigkeiten der Raï-Texte, die den Machthabern Sorgen bereiteten.

Die Situation der Raï-Musiker verbesserte sich unter Chadli Bendjedid (1979-1991), dem Nachfolger Boumediennes. Bendjedid vermochte den wirtschaftlichen Niedergang des Landes nicht zu stoppen, wandte sich allmählich vom Sozialismus ab und öffnete Algerien wieder gegenüber den Industriestaaten. Im Westen hatte das Phänomen Raï bereits Interesse geweckt und so sah Bendjedid im Raï plötzlich eine Chance, Werbung fürs eigene Land zu machen. Raï sollte aus den Kabaretts und Cafés geholt werden, und 1985 fand in Oran denn auch das erste offizielle Raï-Festival statt. Da Mitte der siebziger Jahre die Schallplatte durch die billigere Kassette ersetzt worden war, begann Raï-Musik zu boomen. Die schnellere und billigere Produktion und das kurze Regalleben der Songs kurbelten die Raï-Industrie an, wirkten sich künstlerisch indes nicht unbedingt positiv aus.

Raï blieb indes ein Symbol für Demokratie; ganz traute die politische Führung dieser Musik noch immer nicht. 1988 wurden Raï-Musiker denn auch beschuldigt, mit ihren Liedern zur grossen Jugendrevolte aufgestachelt zu haben. Die meisten Sänger stritten dies ab; Cheb Sahraoui betont, dass es keinen Zusammenhang zwischen Raï und der Oktoberrebellion gab, auch wenn Khaleds «Harba Ouine» (Flucht, aber wohin) zur Hymne der aufgebrachten Jugend wurde, die für demokratische Rechte protestierte. Der Jugendaufstand führte zu den ersten freien Wahlen in Algerien, die von der islamistischen Gruppierung FIS gewonnen wurde. Allerdings putschte die Regierung und betrog die FIS damit um ihren Sieg.

Seither führen Regime und verschiedenste islamistische Gruppierungen einen undurchsichtigen Krieg, kämpfen betrogene islamische Gruppierungen gegen das Regime. Diesem Kampf fiel unter anderem auch der Raï zum Opfer. Ab den 90er-Jahren standen sämtliche Sängerinnen und Sänger des Raï auf der schwarzen Liste der FIS. Cheb Hasni (1994), der Produzent Rachid Baba-Ahmed (1995) und der Berber-Sänger Matoub Lounes (1998) wurden ermordet. Viele Sänger zogen ins Ausland, der Raï wurde zur Weltmusik.

Rap löst Raï bei den Jugendlichen ab

Die neue algerische Jugendmusik heisst Rap. Rapmusiker rügen die Raï-Sänger dafür, sich gegen die Anschuldigungen gewehrt zu haben, auf die Oktoberrevolution 1988 Einfluss gehabt zu haben. Rapmusiker äussern sich politisch und sind zu einem wichtigen Sprachrohr der jüngsten Jugend-Protestbewegungen geworden, die sich von der Kabylei auf die grossen Städte ausgebreitet haben. Vom politischen Aspekt ihrer Musik her, führt die Rap-Szene die Tradition der Protestsänger fort, die vor allem in der Kabylei sehr stark ausgeprägt ist.

«Unsere Musik ist immer politisch», sagt nicht nur der Berbersänger Idir: «Es gibt Algerier, die den 1994 ermordeten Cheb Hasni hören und FIS wählen, während das für Anhänger des 1998 ermordeten Berbersängers Matoub Lounes undenkbar ist.» Ähnlich wie in der kabylischen Musik sind viele algerische Raptexte verbale Faustschläge gegen den Staat. Arbeitslosigkeit, Bildungsnot, fehlende Zukunftsperspektiven, Gewalt und Drogen werden angeprangert, Tabus gebrochen. Einschüchtern lässt sich die neue Generation nicht: weder vom Regime, noch von den Islamisten. «Wenn du schweigst, stirbst du, wenn du sprichst, stirbst du auch; also sprich und stirb!», schrieb der algerische Schriftsteller Tahar Djaout und wurde kurz danach ermordet; Rapgruppen wie MBS (le Micro Brise le Silence) nahmen sein Motto auf und druckten es auf ihr CD-Cover.

«Werfen wir die Stille in ein Leichentuch. Der Rap ist die Waffe, mit der ich meine Wut reinige. Was mit mir geschehen wird, ist egal, auch wenn ich vor dem Richter lande. Ich lebe, ich will mein Land repräsentieren», rappen MBS, und auch die Gruppe Intik spricht Klartext: «Ich muss die Wahrheit aussprechen und denen eine Stimme geben, die misshandelt wurden. Ich spreche von Kindern, die verbrannten, von meinen Schwestern, die vergewaltigt wurden.» Über hundert Gruppen sollen sich heute allein in Algier der Rapmusik widmen. Der Absatz ihrer Kassetten soll enorm sein: MBS habe 80’000 Kassetten verkauft, Hamma Boys nicht viel weniger.

Rap prägt heute Algerien. Und Algerien prägt den Rap. Selbst die Stars des Raï achten die algerische Rapgemeinde – jedenfalls geben sie das vor. Khaled etwa bewundert den Mut dieser «jungen Wilden»: «Verrückt, was die in Algerisch zu sagen wagen. Gefährlich, wirklich gefährlich.» Ein Blatt vor den Mund nehmen die «jungen Wilden» tatsächlich nicht: «Verflucht zu sein, ist keine Fiktion. Seit frühester Kindheit wurde ich vom Glück getrennt. In mir kocht der Zorn eines angeketteten Hundes. Mit zwanzig würde ich gerne ein neues Kapitel meines Lebens schreiben», rappt K-Rime von Intik.

Rim'K von Inik. (zvg)

K-Rime von Inik. (zvg)

Unabhängig und kaum fassbar

Bis heute (Februar 2002) sind die Sprechjongleure Algeriens kaum in grössere Strukturen eingebunden und deshalb auch kaum fassbar – zum einen weil niemand riskieren will, mit ihnen Geld zu verdienen, zum anderen, weil die jungen Musiker unabhängiger bleiben wollen als die Raï-Musiker. Die Rapper sparen oder borgen sich Geld, mieten sich eigene Studios und produzieren ihre Musik selber. «Die Produktion unserer Kassetten kostet ein Vielfaches mehr als im Raï. Wir nehmen in ein, zwei Tagen ein Stück auf, Raï-Sänger in einer Stunde ein ganzes Album», sagt Rabah: «Haben wir ein oder zwei Stücke fertig, versuchen wir sie einem Herausgeber oder Produzenten schmackhaft zu machen; Meistens gelingt dies nicht, kaum einer will etwas mit Rap am Hut haben. Ein Produzent wollte algerischen Rap fördern, heute ist er tot», sagt Rabah und schweigt. «Findest du einen Herausgeber, zahlt er dir einen Minimalpreis pro verkaufte Kassette», fährt er fort: «Wir sollen unser zweites Album 80’000 Mal verkauft haben; wie aber wollen wir das kontrollieren oder beweisen?»

Im Westen könnten die Sprechjongleure Algeriens von der Akzeptanz und vom Erfolg des Raï profitieren. Erste, in Algerien lebende Gruppen feiern in Frankreich Erfolge – bislang haben das nur immigrierte «Beurs» wie etwa Freeman und Imhotep von der Gruppe IAM oder Rim-K vom Kollektiv 113 geschafft. MBS und Intik haben erste internationale CDs eingespielt, und die Sampler Wahrap und Algerap liegen im Fnac auf.

Er könnte sich im Erfolg sonnen, habe die Realitäten in seinem Land aber nicht vergessen, betont Ourrad Rabah, und: «Wenn sich die politische Situation bessert, wird Europa sehen, wie viele unbekannte Seiten die grossartige Musiklandschaft Algeriens noch zu bieten hat.» Eines ärgert ihn besonders – und das sei zum Schluss angemerkt: «Immer wieder fragen westliche Journalisten nach der Frauen-Rapgruppe Les Messagères – als ob rappende Algerierinnen an sich was besonderes wären», sagt Ourrad Rabah. «Es gibt schliesslich mit den Moon Light Girls und den Raprockets verschiedene andere weibliche Rapgruppen. Diese Künstlerinnen stehen erst am Anfang, sie sollten nicht schon Titelbilder von europäischen Magazinen füllen. Oberflächlicher Erfolg bringt sie nur davon ab, ihre Kunst weiterzuführen. In meiner Gruppe MBS singt auch eine Frau – das ist doch normal. Ob Frau oder Mann, wir müssen vorwärts gehen und versuchen, uns musikalisch immer besser auszudrücken.»

© THOMAS BURKHALTER, 27.02.2002

2011 ain’t over yet

Delivered... RA - The Feed | Scene | Wed 31 Aug 2011 6:11 am
Fact checks in with 30 albums to look forward to that should hopefully be released by the end of the year, starting with a new Actress album on Werk Discs.

FCC Issues Report to Congress on Access to In-State Television Programming

Delivered... David Oxenford | Scene | Wed 31 Aug 2011 5:57 am

The FCC just issued a Report to Congress concerning the access of television viewers to in-state television stations.  This report was requested by Congress as part of STELA (the Satellite Television Extension and Localism Act), which extended the compulsory license for direct to home satellite television operators (DISH and DirecTV) - a license which gives them copyright clearances to retransmit all the programming transmitted by the broadcast television stations that they make available as part of their service packages.  Congress also requested a Report from the Copyright Office on the need for the compulsory license - a report also issued this week, which we will write about in another article.  The issue of access to in-state television stations has been a controversial issue, as several Congressmen have sought (and in a few cases actually received) legislative authority for cable providers to carry out-of-market television stations on cable systems serving areas in one state that are part of television markets where the television stations come from a different state.  The report refers to these areas as "orphan counties."  Once legislative authority was granted in one state, many other bills popped up in Congress trying for the same relief in their state - causing concern that the existing television markets (or Designated Market Areas or "DMAs", designated by the Nielsen Company) might be undermined.  To see what impact such changes would have, Congress requested this report from the FCC.

The report for the most part does not make recommendations, but instead simply provides information about the service provided to US television viewers, the potential options for bringing an in-state service to all viewers, and the issues that such proposals would raise. Perhaps the most interesting fact revealed by the report is that 99.98% of all US television households already have access to an in-state television station, either over-the-air or through a Multichannel Video Programming Distributor (e.g. cable or satellite TV system), so this is a very isolated issue.  However,when the FCC sought comments on the issues discussed in the report, a number of individuals in particular DMAs responded about situations where they could not get access to in-state television stations and asked that something be done.  The report assesses the implications of any action that could be taken.

Any attempt to provide access to in-state television stations to all television viewers implicate the following legal issues:

  • Potential issues with the must-carry and retransmission consent process.  Some television stations are concerned that changes could disrupt the retransmission consent process by allowing out-of-market TV stations to be substituted for in-market stations during disputes over retransmission consent fees. Satellite carriers, on the other hand, are concerned that any sort of obligation to carry additional television stations could affect channel capacity.
  • Syndicated exclusivity and sports blackout rules are all based on existing DMAs, which could be disrupted if new stations were imported into existing markets
  • Copyright compulsory licenses are based on DMA definitions, so issues under those licenses could arise with new carriage obligations

Potential alternatives to the DMA were suggested, though many parties were concerned about the disruption to existing business relationships in the television industry and of long-established consumer viewing habits.  Virtually all such relationships are all based on DMA definitions.  Nevertheless, the Commission looked at alternatives including:

  • Market drawn along state lines, a proposal that drew almost universal condemnation for the disruption of existing relationships, and the fact that the proposal would also ignore real viewing patterns based on the interests that center on multi-state metropolitan areas.
  • An expanded market modification process that would allow petitions to include a distant in-state signal in a market where that signal provided in-state programming to viewers in a DMA, allowing MVPDs to carry that signal.
  • A modified definition of a significantly viewed stations, with implications similar to the option above
  • An approach suggested by broadcasters to allow the importation of the news and local programming by in-state stations, but not the network and syndicated programs (an approach criticized by MVPDs who note that this programming constitutes a small portion of any station's broadcast day, and that would leave channels with large amounts of blocked programming, making it unlikely that audiences would find the in-state programs.

This is obviously a very sticky problem, where any solution to help the few people who do not have access to in-state programming may raise more problems than it solves.  The report generated by the Commission is fascinating in the detailed information that it provides about interstate viewing patterns in markets all across the country.  While not putting this issue to rest once and for all, the FCC certainly has provided plenty of information for consideration by those who may want to continue to debate how to help the .02% of the population that falls into this unfortunate hole where they cannot receive in-state television programming. 

RA nominated for BT Digital Music Award

Delivered... RA - The Feed | Scene | Wed 31 Aug 2011 4:00 am
Apparently we're one of the best places online to discover music... If you're feeling generous, feel free to vote for us at the link above. If not, we totally understand. (Jerk.)

Mix of the day: Damian Lazarus

Delivered... RA - The Feed | Scene | Wed 31 Aug 2011 12:00 am
Going out to Burning Man this year, but haven't made your way out yet? The Crosstown Rebels boss thinks he has the proper desert vibes with this Playa warm-up session. LCD Soundsystem, among many others, make the cut.

Mix of the day: Damian Lazarus

Delivered... RA - The Feed | Scene | Wed 31 Aug 2011 12:00 am
Going out to Burning Man this year, but haven't made your way out yet? The Crosstown Rebels boss thinks he has the proper desert vibes with this Playa warm-up session. LCD Soundsystem, among many others, make the cut.

MOG Gets with Boxee for Living Room Music Experience

Delivered... Spacelab - Independent Music and Media | Scene | Wed 31 Aug 2011 12:00 am
Boxee users can now get their groove on with MOG Music.

Pirate Bay Founders Launch New "Bayfiles" Web Site

Delivered... Spacelab - Independent Music and Media | Scene | Wed 31 Aug 2011 12:00 am
The Pirate Bay founders have launched a new web site called Bayfiles, a site for online storage and downloading.

Digital Low Power Television Rules Go Into Effect; Sept. 1 is Deadline for Out-of-Core LPTV Stations to Seek Displacement

Delivered... Brendan Holland | Scene | Tue 30 Aug 2011 11:14 pm

The Commission's recent Order establishing the rules and time line for low power television stations to convert to DTV has now been published in the Federal Register, meaning that most of the new rules regarding the conversion of low power television stations to digital television are now in effect.  As we wrote about extensively here,on July 15, 2011, the FCC adopted a Report and Order regarding the transition of low power television stations (LPTV), TV translator, and Class A low power stations to digital.  As set forth in that Order, September 1, 2015 will be the hard date for the conversion of all remaining analog LPTV stations to digital. The Order adopts the specific procedures, rules, and timing of the digital conversion for those stations, and with Friday's publication in the Federal Register, those rules are now in effect, with two exceptions.  The extension of the "ancillary and supplementary" rules to LPTV permittees operating pursuant to an STA is still awaiting OMB approval, as is the requirement that stations that have not yet taken steps to convert to digital must notify the FCC of their digital transition plans.  This second requirement will force stations to consider their digital future and share their transition plans with the Commission.  Once the OMB approves the collection of information inherent in that requirement, that part of the new rules will go into effect, and the FCC will announce the timing and requirements by a further public notice.

The FCC's DTV LPTV Order also established December 31, 2011 as the deadline for all LPTV and TV translator stations operating on out-of-core channels -- that is Channels 52 to 69 -- to cease operation. Any station that operates outside the core that does not already have a construction permit for a core band operation must file for a construction permit for the core band by September 1, 2011. Given that today is August 30th, hopefully out-of-core stations have their ducks in a row and are already on file, or preparing to file displacement applications to move into the core.  The FCC states that there will be no hardship extensions of the December 31 deadline – meaning that such stations must terminate operations no later than December 31 of this year no matter what. 

Listen to Dum Dum Girls – "Bedroom Eyes"

Delivered... Spacelab - Independent Music and Media | Scene | Tue 30 Aug 2011 8:30 pm
Dum Dum Girls new album Only in Dreams is due out on Sub Pop Records on Sept. 27, "Bedroom Eyes" is the latest song to surface online.

eMusic Radio Launches Radio Stations with Echo Nest

Delivered... Spacelab - Independent Music and Media | Scene | Tue 30 Aug 2011 8:30 pm
eMusic has formally rolled its eMusic Radio streaming music service with a little help from The Echo Nest and their music intelligence platform. They have lots of great stations to choose from ...

Listen to Surfer Blood – "Miranda"

Delivered... Spacelab - Independent Music and Media | Scene | Tue 30 Aug 2011 8:30 pm
Surfer Blood release their EP Tarot Classics on Oct. 25 via Kanine Records, and "Miranda" is the first single to be released from the album. Check them out on tour with the Pixies or at All Tomorrow's Parties - Nightmare Before Christmas.

CSC Funk Band – Full length out on Fat Beats

Delivered... globalnoize | Scene | Tue 30 Aug 2011 6:46 pm

CSC Funk Band – Caneca (FREE DOWNLOAD)

Got to give it up to these guys unique aproach to groove based music. CSC Funk Band sound is more diverse than their band’s name would have you believe. The recording touches on psychedelic, punk, Southern rock, ambient, Latin, jazz, instrumental hip-hop and the avante-garde, but all giving in to the back beat of the rythym section. This is party music for people who want to move, the mix is kinda lo-fi, which gives  it warmth charm, charm and a feeling of authenticity. The energy on the disc is refreshing,  a bit more space might make some of the arrangements more effective (more drum and percussion breaks please!). The band’s energy never let’s up, especially on tracks like the scorcher “Fiesta” with harmonica, clavinet and screaming horns adding some free jazz to the funk and evoking post-punk’s funkier acts like Konk. The disc is a delight and it’s forceful grooves let’s the listener know that this is a band you may dig on a recording but their sounds are made for moving and experiencing in real life, they have the ultimate house party band sound figured out. Check out the smoking free download above and check the full length at Fat Beats or your favorite store.


« Previous PageNext Page »
TunePlus Wordpress Theme